Bus

Eagles

Shitkatapult strike_146 lp
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Unwirkliche Melodien die schwer wirklich sind, elektronische Harmonien die sich nicht verbiegen um zu gefallen: das dritte Album des Berliner Duos Bus verbreitet mit jedem neuen Track äußerst detailverliebte Klanglandschaften. Die wiederset- zen sich einer reinen Genrezugehörigkeit, passen aber trotz ihrer Uneinheitlichkeit ziemlich gut zusammen.
Eigentlich sind die Tracks auf „Eagles“ schon seit Jahren fertig und zum Teil auch schon veröffentlicht. Allerdings hatten Tom Thiel und Daniel Meteo erst jetzt, acht Jahre nach ihrem letzten Bus Album „Feelin’ Dank“, die Zeit sie wirklich vollstän- dig zu Ende zu fühlen. Jenes zeichnet sich wie sein im Jahre 2003 erschienener Vorgänger „Middle of The Road“ durch einen Mix aus Dub, HipHop und Elektronika aus, der zum großen Teil von der Stimme der Schottin MC Soom-T mit Pop bereichert wurde. Nun sind die Stimmen verschwunden und die rein instrumentale Sogkraft ihrer Musik breitet sich aus.
Mit furchtlos akribischer „Trial & Error“ Attitude und genauer Kenntnis digitaler Produktionsmöglichkeiten haben sich Bus
im letzten Jahr nach einer fünfjährigen Pause wieder im Studio eingeschlossen. Und das zunächst nur zur Vorbereitung
auf eine Liveshow für der Shitparade 2012. Einige vor Jahren komponierte Tracks, die eigentlich schon längst mit ein paar bereits veröffentlichten Nummern zu einer rein instrumentalen Platte zusammengefügt werden sollten, wurden dabei noch mal verbessert. Manchmal spielt Daniel Meteo auf der Gitarre und verfeinert Tracks wie das bereist 2002 erschienene „Westen“ oder das neue „Grove“ mit sphärischen Melodien, die in Gedanken an einen unendlichen Horizont entstanden
zu sein scheinen. Ein Stück wie „Pure Singa“ groovt zudem in einem warm perkussiven Schwebezustand, der irreal deep wirkt. Demgegenüber klingt ein Track wie „Miami“ so arrangiert, als sei er von einer elektronisch fühlenden Big Band live eingespielt worden. Freie elektronische Musik, die ohne Kalkül produziert wurde und in der jede Drehung und Wendung neue melodische und rhythmische Abenteuer bereithält. Die schließen an keine zeitgenössische Strömungen an, sind aber trotzdem absolut zeitgenössisch! Doch genug der Worte.
Hier kommt instrumentale Musik an der klar definierende Aussagen abtropfen wie Flüssigkeit an Neopren. Nur eines sei noch kurz erwähnt: bevor die beiden 2002 als Bus debütierten, hat Tom Thiel schon als eine Hälfte des Duos Sun Electric elektronische Musikgeschichte geschrieben. Und Daniel Meteo schenkte mit seinen eigenen Produktionen und seinem Label Meteosound der vielfältigen elektronischen Musikszene Berlins eine eigenwillig neue Facette. Wer mehr wissen will, macht sich auf die Suche. Wie Bus hundertprozentig instrumental im Hier und Jetzt klingen zurück aus den Bergen der letzten Jahre, das hört man auf EAGLES.
Von Michael Leuffen

Bus: Eagles

Miami Bus 5'53''
Moon Bus 3'51''
Tamed Lion Bus 4'18''
Rhodeos Bus 5'45''
What Is Paris (w/ Dabrye) Bus 3'51''
Grove Bus 2'56''
Westen (edit) Bus 4'40''
Skank Bus 4'15''
Pure Singa Bus 4'34''
Soundberg Bus ''
Cold Soup Bus 3'33''

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