Console

Herself

Disko B DB156
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Endlich. Vier Jahre nach der letzten Console Veröffentlichung erscheint mit „Herself“ ein neues Album des Weilheimer Kollektivs. „Herself“ geriet notgedrungen allerdings fast zum Alleingang. Angesichts des stets prallen Terminkalenders von Mastermind Martin Gretschmann verwundert es nicht, dass erste Skizzen zu „Herself“ im Notwist Tourbus am Laptop entstanden sind. Aufgenommen wurde dann anschließend im heimischen Studio gemeinsam mit Miriam Osterrieder.
Martin Gretschmann ist im besten aller Sinne ein kreatives Faktotum: Seit 1997 der Elektronik-Wizard bei The Notwist, sowie Mitglied der Allstar-Combo 13&God (einer Kollaboration zwischen The Notwist und den Anticon HipHoppern von Themselves). Als Acid Pauli spielt er nicht nur außergewöhnliche Club Sets, sondern hat mit Tracks wie „Billy The Killy“ und „I See A Darkness“ dem Minimal-Dancefloor den Humor beigebracht. “Anything Goes“ – eine Maxime, die sich bisweilen auch an seiner nie endenden Experimentierlust zeigt, so z.B. Live-Musik auf der Bühne mittels Wii-Controllern zu steuern. Außerdem hat Console zusammen mit Andreas Ammer vor Jahren eine weitere Spielwiese entdeckt: das Hörspiel.
„Herself“ ist kein waschechtes Ambient Album, sondern strotzt nur so vor gewaltigem Pop-Appeal. Gretschmann, der Alchemist, synthetisiert aus unterschiedlichsten Beats, Sounds und Samples Melodien und Atmosphären, die unangestrengt Besitz ergreifen. Miriam Osterrieders Stimme ist noch präsenter und bündelt die Stimmung zwischen Pop und Ambient zu schlicht wunderschönen Songs. Textzeilen wie „the code is clear / the child is safe / we leave the nerds / inside / their caves” verraten ein wenig von der Schläue der Platte. Eben kein Kitsch, sondern dessen Antithese!
Console haben in der Vergangenheit mit ihren Veröffentlichungen auf verschiedensten Labels wie dem Major Virgin sowie auf wegweisenden Indies wie Payola und Matador für Aufsehen gesorgt (u.a. die Singles „14 Zero Zero“ und „Freiburg V.3.0“, die Alben “Rocket In The Pocket”, “Reset The Preset”). Man blickt auf ein Livealbum („Live At Centre Pompidou“), mehrere Hörspiele sowie Kooperationen mit Björk, Tocotronic und Depeche Mode zurück. „Herself“ stellt nach „Mono“ (2006) und dem Re-Release des Debuts „Pan-orama“ einen weiteren Schritt in der Bandgeschichte auf Disko B dar.

Console: Herself

She Saw Console 6'16''
A Homeless Ghost Console 5'41''
Walking The Equator Console 4'09''
Cutting Time Console 4'00''
Bit For Bit Console 4'26''
Dropped Down Console 5'57''
Upon Console 6'21''
Her Eyes Console 4'53''
Leaving A Century Console 6'05''
Of Time Console 4'44''
For Herself Console 4'51''
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