Múm

Sing Along To Songs You Don't Know

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Nach zwei Jahren Pause melden sich die Popvirtuosen von múm mit ihrem fünften Longplayer Sing Along To Songs You Don't Know zurück – ein Album der flackernden Zwischentöne, eine ruhige Rückbesinnung auf frühere, mäandernde Explorationen. Deutlich entspannter als die Exkurse vergangener Jahre, doch durchzogen von unterschwelliger Trauer, rinnen múms Songs hier wie Sand durch die Finger und ziehen ihre vergänglichen Kreise wie kleine Wellen im Teich, die sich am Ufer allmählich erschöpfen. Gleichzeitig ist Sing Along To Songs You Don't Know eine Sammlung lichter Momente, die auf diesem Album besonders deutlich zum Tragen kommen – eine Ode an das Licht in seiner ganzen Vielfalt, von der schwachen Glühbirne bis zur gleißenden Sonne.
Streckenweise naiv utopisch bleibt múms prägender Sound stets unangestrengt und rein. Neben charakteristisch verspielten Elementen, die im Sammelbecken ungewöhnlicher Klänge ein fruchtbares Ökosystem vorfinden, steht hier ein dezent präpariertes Klavier im Mittelpunkt, erweitert um Hackbrett, Streichquartett, Marimbas, Gitarren, Ukulelen oder auch den Sittich von Örvars Eltern, der einige Songs dezent kommentiert.
Die Aufnahmen zu Sing Along To Songs You Don't Know streiften unzählige Orte in vier Nationen, doch der Löwenanteil fand in múms isländische Heimat statt. Während Gunnar Örn Tynes seinen Wohnsitz kurzerhand in eine ländliche Blockhütte verlagerte, in der ein Großteil des Albums Gestalt annahm, wurden andere Songs in Finnland und Estland aufgenommen. Dort fand die Band in einem wunderschönen, jahrhundertealten Landhaus in Leigo ein temporäres Zuhause, umgeben von hunderten von Seen, die viele der Songs inspirierten. Mit dabei: der estnische Chor Suisapäisa.
Auch die jüngsten politischen Umwälzungen ihrer Heimatinsel haben das Album merklich geprägt. Als die isländische Regierung nach mehreren, lautstarken Bürgerprotesten endlich abdankte, lieferte múms ruhiger, gelassener Idealismus einen willkommenen Gegenpol. Auf diesem Album umfasst das lockere Bandkollektiv übrigens Gunnar Örn Tynes und Örvar Þóreyjarson Smárason, Eiríkur Orri Ólafsson (Trompete/Klavier/Keyboard/ Streicherarrangements), Hildur Guðnadóttir (Cello/Gesang), Sigurlaug Gísladóttir (Gesang/Ukulele/anderes), Róbert Reynisson (Gitarre/Ukulele) und den Finnen Samuli Kosminen (Schlagzeug/Percussion). Auch Högni Egilsson spielt auf einigen Stücken mit, ist Koautor eines Songs und arrangierte Chorpassagen für zwei weitere, während Guðbjörg Hlín Guðmundsdóttir mehrere Geigenparts beisteuerte.

Múm: Sing Along To Songs You Don't Know

If I Were A Fish Múm 4'16''
Sing Along Múm 5'39''
Prophecies & Reversed Memories Múm 4'06''
A River Don't Stop To Breathe Múm 4'45''
The Smell Of Today Is Sweet Like Breastmilk In The Wind Múm 4'47''
Show Me Múm 3'45''
Hullaballabalú Múm 3'27''
Blow Your Nose Múm 4'07''
Kay-ray-ku-ku-ko-kex Múm 3'57''
Last Shapes Of Never Múm 2'27''
Illuminated Múm 4'09''
Ladies Of The New Century Múm 3'45''
Horla Orogenèse Le Cabanon Records
EP: 6,00 € 11,99 €
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