Sóley

Don't Ever Listen

Morr Music morr 140
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Seit sie im Jahr 2010 mit der EP Theater Island ihre Solokarriere begann, zeigte sich Sóley Stefánsdóttir unnachgiebig vielseitig und produktiv. Ihre dritte EP Don't Ever Listen folgt in nur kurzem Abstand auf ihr zweites Album Ask The Deep, das im Frühjahr 2015 über Morr Music veröffentlicht wurde. Don't Ever Listen versammelt fünf intime Stücke, die ursprünglich als Demos für Ask The Deep aufgenommen, von Sóley jedoch verworfen wurden, weil sie sich mit dem Album auf weniger Gitarrenklänge konzentrieren wollte. Wie auf ihren vorigen beiden EPs – 2014 veröffentlichte sie Krómantik wieder, eine Sammlung von instrumentellen Klavierstücken – nutzt Sóley das Format als eine Möglichkeit, neue Facetten ihres einzigartigen Könnens zu erforschen.

Die Songs auf Don't Ever Listen wurden im Jahr 2012 entweder auf der irischen Insel Inis Oirr oder in Sóleys Haus in Island aufgenommen. Nachdem Sóley kurz zuvor umgezogen war, musste sie auf eine provisorische Lösung zurückgreifen, solange ihr Heimstudio noch nicht voll eingerichtet war. So entstand eine zweifellos charmante Lo-Fi-Atmosphäre und sogar Sóleys pelziger Mitbewohnerin Tóa wurde ein Platz im Rampenlicht eingeräumt: Als einziger Gast auf der EP trug die Katze ihr wohlgestimmtes Miauen zum Titelsong der EP bei. Während die getragene Klavierballade "I Will Find You" deutlich die Ästhetik von Ask The Deep evoziert und "N.Y. Hotel" – das erste jemals von Sóley aufgenommene Cover –das spröde Original von The Knife behutsam neu interpretiert, stützen sich die drei anderen Stücke stark auf minimalistische Gitarrenmelodien.

Hatte sie ihre Unzulänglichkeiten schon immer in Stärken verwandelt – Sóleys Entscheidung, nicht in ihrer Muttersprache zu singen, erlaubt ihr mehr künstlerische Freiheiten und den einen oder anderen glücklichen Zufall – nutzt die isländische Songwriterin nun die Gelegenheit, sich einem Instrument zu widmen, das sie eigenen Aussagen nach nicht vollständig beherrscht. Das Ergebnis jedoch fällt alles andere als bescheiden aus. Der instrumentelle Minimalismus lässt mehr Platz für Sóleys Stimme, die in perfekter Symbiose mit ihren lyrischen Themen von Sehnsucht, Angst und dem gelegentlichen Geist verdoppelt und bearbeitet wird.
Angesichts ihrer unvergleichlichen Produktivität überrascht es kaum, dass Sóley bereits zwei weitere EPs plant, die den Schwerpunkt auf bestimmte Instrumente – Akkordeon und Orgel – legen und gemeinsam mit Krómantik eine Trilogie bilden werden.

Sóley: Don't Ever Listen

N.Y. Hotel Sóley 2'44''
Wedding Sóley 3'10''
While I Sleep (Scary Adventures) Sóley 2'01''
Don't Ever Listen Sóley 2'00''
I Will Find You Sóley 3'25''

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